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Im Obergeschoss des Freizeitzentrums finden seit
1987 regelmäßig wechselnde Ausstellungen statt. Jährlich werden ca. 6 - 8 Ausstellungen von vier- bis sechswöchiger Dauer präsentiert.
Das Galerie-Angebot war ursprünglich als
Ausstellungsforum für Hobby- und Freizeitkünstler des
Stadtteils gedacht.
Um die Bekanntheit aber auch die Qualität
des Ausstellungsprogrammes zu erhöhen, wurde das FZZ in den
ersten Jahren von der Kunsthalle Bielefeld durch professionelle
Ausstellungen unterstützt. U. a. wurden Arbeiten von Käthe
Kollwitz, den wichtigsten Pop-Art-Künstlern (Warhol, Rauschenberg,
Oldenburg) oder fast vergessenen Künstlern wie Theo Orthmann
und Eduard Herterich aus dem Bestand der Kunsthalle zusammengestellt
und präsentiert.
So gewann die Galerie im Freizeitzentrum rasch
über die Stadtteilgrenzen hinaus Aufmerksamkeit. Bis heute (Ende 2011) wurden 186 Ausstellungen, davon 45 von KünstlerInnen aus dem Stadtbezirk Stieghorst, organisiert und gezeigt. Darunter befanden
sich auch mehrere fachlich und künstlerisch sehr bemerkenswerte
Ausstellungen von Kunstprojekten der Osningschule und der Gesamtschule
Stieghorst.
Inzwischen ist die Galerie so stark nachgefragt, – die Anfragen kommen aus dem gesamten Stadtgebiet und manchmal darüber hinaus – dass interessierte AusstellerInnen mit einer Wartezeit von 18 -
24 Monaten rechnen müssen.
Ausstellen kann übrigens jede/r Bürger/in
in den Bereichen Malerei und Fotografie. Einzige Voraussetzung sind
eine ausreichende Zahl an Arbeiten und der Wunsch (oder auch der Mut), diese öffentlich
auszustellen.
Das Freizeitzentrum unterstützt die KünstlerInnen
bei der Vorbereitung und übernimmt bei Bedarf auch einen Teil
der Kosten, um die Ausstellung präsentationsreif zu machen.
Außerdem organisiert und finanziert das FZZ weitgehend die
Eröffnungsveranstaltungen. Allerdings werden die Exponate weder für den Transport (den die Künstler selbst durchführen), noch für die Dauer der Ausstellung vom Freizeitzentrum versichert. Das bedeutet, dass die KünstlerInnen auf eigenes Risiko ausstellen. Das Risiko kann aber als sehr gering eingestuft werden: in 25 Jahren bzw. 186 Ausstellungsperioden wurden lediglich 2 kleinere Beschädigungen und 1 Diebstahl (ein handlicher, kleiner Tiffany-Spiegel) registriert. Auf Wunsch der KünstlerInnen können aber ggf. die ausgestellten Werke gegen entsprechende Kostenbeteiligung
vom Freizeitzentrum versichert werden.
Trotz großer Nachfrage freuen wir uns über jede weitere
Anfrage! |